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Unsere Bienen

Wir imkern mit der westlichen Honigbiene Apis mellifera (Rasse: Carnica).

Apis Mellifera
Foto: A.Trepte, www.photo-natur.de

 

Wussten Sie, dass die Biene nach Rind und Schwein auf dem 3. Platz der Nutztiere steht?

Rund 80% der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Honigbienen als Bestäuber angewiesen.

Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubungsleistung übersteigt den Wert der Honigproduktion um das ca. 10-15 fache. Er liegt allein in Deutschland bei rund 2 Milliarden EURO pro Jahr, weltweit ca. 70 Milliarden US-Dollar [9].

Alle Obstsorten und Gemüsesorten profitieren deutlich von eine Bestäubung, die Erträge und Qualitätsmerkmale (Gewicht, Größe, Zucker-Säuregehalt, Keimkraft, Lagerfähigkeit) steigen dadurch enorm.

Wo Bienen bestäuben - wächst mehr und besser !

Die Honigbienen tun dies gemeinsam mit anderen Bienenarten (Hummeln, Wildbienen). Dadurch wird das Ergebnis noch ertragreicher. [6]

Albert Einstein wird die Aussage zugesprochen:

Stirbt die Biene, stirbt 4 Jahre später der Mensch.

Klingt beeindruckend, stimmt aber so nicht (in zweierlei Hinsicht): 1. hat Einstein sowas nie gesagt, und 2. sind unsere Hauptnahrungsmittel (Weizen, Reis, Mais) als Gräser sowieso vom Wind bestäubt. Fakt ist aber, dass es irgendwann kein Obst und Gemüse mehr geben wird. [7]

Also vielleicht besser so:

Wer Marmelade will, muss Honig essen ...   © Michael Thielen

Für ein Glas Honig (500g) müsste eine Biene ca. 75.000km fliegen - das ist fast 2 mal um die Erde. Oder anders ausgedrückt, für 500g Honig muss die Biene ca. 5 Kg Nektar sammeln. [8]

Wie eine Biene entsteht:

 

Quellennachweis hier